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Aktuelles Thema - 12/2000

Börsenpsychologie

Bei Börsengeschäften geht es prinzipiell um Entscheidungen. Selbst nach gründlicher Analyse und sorgfältiger Information bleibt stets eine Auswahl zwischen Alternativen.

Bewegt sich der Kurs nach oben, verkauft der Anleger oft zu früh. Bewegt er sich nach unten, dagegen oft zu spät. Ein Verkauf im Minus bedeutet Verlust. Nimmt man diesen Verlust hin, so ergeben sich oft negative Emotionen: Hat man etwas übersehen, falsch recherchiert oder ist man gar zu dumm? Das Selbstwertgefühl leidet in jedem Fall. Verluste laufen lassen, ist eine Möglichkeit diese negativen Emotionen zu verdrängen.

Im Extremfall entsteht folgende "psychologische Dynamik der Verlustentwicklung":

Dynamik Verlustentwicklung Einstiegskurs



1. Phase:
Suche nach Meinungen, die die Eigene bestätigen.

2. Phase:
Man kann sich nichts mehr vormachen.
Frust macht sich breit.

3. Phase:
Kampf mit sich selbst. Beim Einstiegskurs verkaufe ich.

4. Phase:
Verdrängung und Depression.

5. Phase:
Absolute Resignation. Der Ausstieg ist unvermeidbar geworden.


-- Nachtrag vom 21. April 2002 -- Lesen Sie zum Thema auch unseren Artikel:
     » Die "Börsenformel" - Oder die Psychologie beim Aktienkauf.

Tipp: So vermeiden Sie größere Verluste:
Setzten Sie sich feste Marken bei denen Sie verkaufen.
Das kann in Abstufungen erfolgen.

  • Bei 10% ein Drittel verkaufen
  • Bei 20% ein weiteres Drittel
  • Bei 30% den Rest

Sie können auch ein Stopp-loss setzen, dann verkauft Ihr Broker automatisch beim festgesetzten Kurs.

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