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Aktuelles Thema - 05/2002

Das Aktiendepot im Urlaub - Einfach vergessen?

Eine böse Überraschung nach Ende der Reise kann die Urlaubsfreude trüben. Statistisch gesehen bewegen sich die Kurse im Juli und August zwar nur um wenige Prozent, dennoch sollten Sie vor den Start in den Urlaub einen Blick auf Ihr Aktiendepot werfen. Besonders bei riskanten Werten empfiehlt es sich, das Depot "urlaubssicher" zu machen.

So machen Sie Ihr Depot "urlaubssicher":

 Setzen Sie einen sog. Stop-Loss-Kurs!
Beim Erreichen des Stop-Loss wird automatisch verkauft. Die genaue Position des Stop-Loss, hängt vom Risikopotential der Aktien ab. Bei volatilen Hightech-Werten am besten 15 bis 25% unterhalb des aktuellen Kurses.

 Übertragen Sie Ihre Depotvollmacht auf eine Person Ihres Vertrauens!
Das kann ein Anlageberater sein, der in während des Urlaubs Ihr Depot verwaltet. Kostengünstiger ist ein zuverlässiger Freund, der Ihre Anweisungen ausführt.

 Betreuen Sie Ihr Depot im Urlaub weiter!
Natürlich können Sie auch ihr Notebook mitschleppen oder sich in den vielerorts vorhandenen Internet Cafes informieren und ihre Order aufgeben. Eine Suchmaschine für Internet Cafes finden Sie unter www.net-cafes.com oder für Mallorca unter www.mallorca.com/deutsch/internet.htm. Kritisch ist das Angebot von Informationsdiensten zu sehen, die kostenpflichtige Börsenkurse auf ihr Handy schicken. Prüfen Sie vorher genau Kosten und Empfangsmöglichkeit am Urlaubsort!

Fraglich ist natürlich, ob der Urlaub dann noch wirklich erholsam ist ;-)
Wollen Sie trotzdem Bankgeschäfte via Internet im Ausland tätigen, sollten Sie stets einige Punkte beachten.

Vorsicht bei Bankgeschäften via Internet im Ausland

 Unterschätzen Sie Technik und Kosten nicht!
Das Benutzen des Internets mit dem eigenen Notebook vom Hotel aus ist nichts für unerfahrene Surfer. Die beste ISDN-Karte nützt nichts, wenn sie vorher nicht die Anschlussmöglichkeiten geklärt haben. Zudem können Hotelanschlüsse schnell zur kostspieligen Angelegenheit werden. In Internet Cafes zahlen Sie meist im voraus eine geringe Minutenpauschale.

 Datenschutz und Sicherheit sind nicht immer gewährleistet!
Gerade wegen dem öffentlichen Zugang, sind Bankgeschäfte im Ausland nicht unbedingt sicher. Der Verbleib geheimer Passwörter ist hier nicht immer nachvollziehbar, auch der ständige Publikumsverkehr garantiert in Internet Cafes kein ungestörtes Arbeiten.

Tipp: Eine übersichtliche Tabelle zu Problemen und Gefahren über E-Mail und Internet im Ausland finden Sie unter: http://www.saarreisen.de/framset_internet.htm.

Fazit

Wer Angst hat als Bettler aus dem Urlaub zurück zu kehren, der sollte auch im Urlaub das Internet als Informationsmöglichkeit nutzen. Unumgängliche Börsengeschäfte sollte jedoch eine Person Ihres Vertrauens von Zuhause tätigen. Ein kurzer Anruf kann hier genügen.



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