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Grundlegende Anlagetipps für Sie

Sie suchen für Ihre Anlage Tipps? Wir sind ein hilfreicher Finanzratgeber für ihre Geldanlage an der Börse, egal ob Sie in Aktien, Anleihen, Optionsscheine oder Fonds investieren. Die folgenden Anlagetipps sollen eine Hilfe für richtiges Handeln sein.

Das Börsenfieber hat die Privatanleger in Deutschland in ein verlustreiches Abenteuer gelockt. Laut Monatsbericht der Deutschen Bundesbank hat die Börsenflaute allein in den Jahren 2000 und 2001 privates Geldvermögen im Wert von 160 Milliarden Euro vernichtet. Ein Großteil der Verluste entstand durch die Unwissenheit der Anleger. Sie verloren unnötig viel Geld, weil sie sich nicht genügend mit den "Spielregeln" des Marktes auseinander gesetzt haben.


Tipps zu Aktienhandel und Depotabsicherung

Minimieren Sie Risiken in dem Sie ihr Vermögen breit streuen!
Zum Beispiel ein Mix aus Substanz- und Wachstumswerten (Faustregel: 5-10 Werte). Verzetteln Sie sich jedoch nicht mit zu vielen Aktien aus unterschiedlichen Branchen. Global ausgerichtete Fonds minimieren das Risiko ebenfalls.
Verfolgen Sie Kurse und "Story" Ihrer Aktien laufend!
Der (mindestens) tägliche Blick ins Portfolio gehört zum Pflichtprogramm. Mit Watchlisten, Depots und Börsenprogrammen bleiben Sie auf dem Laufenden. Ist die "Story" einer Aktie nicht mehr schlüssig oder am Ende, dann weg damit. Behalten Sie auch stets den Überblick über das allgemeine Marktgeschehen.
Setzen Sie sich schon vor dem Wertpapierkauf klare Grenzen!
Überlegen Sie beispielsweise bei welchem Kurs Sie Gewinne mitnehmen oder den Wert abstoßen. Nur realisierte Gewinne sind echte Gewinne!
Machen Sie Notizen für besseres Handeln!
Schreiben Sie nach jeder Transaktion kurz den Grund für das Handeln auf. Spätere Analysen fallen Ihnen somit leichter.
Verwenden Sie professionelle Ordertechniken!
Nutzen Sie die Kursabsicherung über Stop-Loss. Orderlimits sind in unsicheren Börsensituationen, oder bei marktengen Papieren sehr ratsam.
Beachten Sie die Markttiefe!
Kenntnis der Markttiefe schützt vor Überraschungen. Bei Dexia kann das Xetra-Orderbuch eingesehen werden. Hier werden die besten 5 Kauf bzw. Verkaufangebote ersichtlich.
Das Geldverdienen mit kurzfristigen Spekulationen ist schwierig!
Besonders Day-Trading sollten Sie professionellen Börsenkennern überlassen. Ohne die entsprechenden Kenntnisse und das richtige Equipment fahren Sie von Anfang an auf der Verliererstraße.
Unterschätzen Sie das Währungsrisiko nicht!
So kann der Währungseffekt bei Schwankungen des US-Dollars gegenüber den Euro beachtlich sein. D. h. fällt der Dollar werden für den europäischen Anleger die an den US-Börsen notierten Aktien billiger.
Nutzen Sie die Steuervorteile bei einer Anlage in Aktien!
Bestizen Sie Aktien länger als die sog. Spekulationsfrist von 12 Monaten, entfällt die Spekulationssteuer. » Steuertipps
Suchen Sie sich eine vernünftige Bank!
Der Handel über Direkt-Broker ist ziemlich günstig. Aber leider bieten sie im Gegensatz zu Filialbanken keine persönliche Beratung. Nur wer unabhängig seine Entscheidungen treffen will, liegt hier richtig. Direkt-Broker Tests finden Sie im Internet.
Kaufen Sie NIE auf Kredit !
Handeln Sie nur mit Kapital, dass Sie längerfristig nicht benötigen.

Beleihen Sie keinesfalls Ihr Aktiendepot. Kredit finanzierte Wertpapierkäufe können fatale Folgen für Sie haben. Grundsätzlich können Aktien mittels eines Wertpapierkredites beliehen werden. Sinkt aber der Beleihungswert des Depots unter den Kreditbetrag muss die Unterdeckung unverzüglich ausgeglichen werden. Kommt der Anleger binnen weniger Tage seiner Nachschusspflicht nicht nach, so werden die Wertpapiere ohne weiteres zutun verkauft. Nach der Auflösung des verpfändeten Depots bleiben oft noch erhebliche Kreditschulden übrig.

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Tipps zu Anlegerverhalten und Börsenpsychologie

Ergründen Sie Ihren Anlagetyp bevor Sie Geld angelegen!
Erfahrung, Risikoneigung, Vermögenssituation, Verpflichtungen und Ihre Erwartungen spielen dabei eine wesentliche Rolle.
Das Kaufmotiv Gier blockiert Ihren gesunden Menschenverstand!
Besonders nach anfänglich kleinen Gewinnen neigen viele Anleger zu risikoreicheren Investitionen. Bleiben Sie auf dem Teppich!
Tönen Sie im Bekanntenkreis nicht mit "Ihren" todsicheren Erfolgsaktien!
Damit setzen Sie sich nur unnötig unter Druck. Wendet sich das Blatt, fällt das Abstoßen dieser Werte erheblich schwerer. Der fachliche Austausch mit Gleichgesinnten (z.B. in Aktienclubs) ist dagegen empfehlenswert.
Neigen Sie nicht dazu Verlustaktien zu halten und eher Gewinnaktien zu verkaufen!
Ein oft beobachtetes Verhalten. Der Grund ist hierfür ist oft in der Psyche des Anlegers zu finden: Verluste laufen zu lassen ist eine Möglichkeit Fehler zu verdrängen.
Beurteilen Sie Unternehmen neutral nach Kennzahlen!
Vermeiden Sie eine emotionale Bindung zu den Firmen in Ihrem Depot. Unternehmen deren Produkte man schätzt, steht man meist positiv gegenüber. Der Aufbau einer emotionalen Bindung zu den Firmen im Depot behindert jedoch Ihre rationale Entscheidungsfähigkeit. Sie laufen Gefahr, Anteile zu spät zu verkaufen. » Unternehmenskennzahlen
Unterschätzen Sie die Psychologie der Anleger nicht!
In vielen Fällen beruhen 80% einer Kursbewegung auf Phantasie und nur 20% auf nachvollziehbaren Fakten. Das Herdenverhalten ließ bei Internet- und Telekom-Werten z.B. eine Spekulationsblase entstehen. Sie sollten daher das psychologische Moment des Marktes stets im Auge behalten.
Orientieren Sie sich nicht an ehemaligen Höchstständen.
Die Börse kennt nur die Zukunft, die Vergangenheit zählt nicht.
Schreiben Sie Wachstumsraten der Vergangenheit nicht für die Zukunft fort!
Prognosen künftiger Gewinnsteigerungen können sich als Schall und Rauch erweisen. Wenn beispielsweise ein Unternehmen den Erwartungen nicht gerecht werden kann und den Gewinn nicht um 40%, sondern nur um 20% steigert ist eine Halbierung des Aktienkurses oft gerechtfertigt.

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Tipps zum Umgang mit Börseninformationen

Nutzen sie das Internet gezielt und konsequent als Informationsquelle!
Analysen, Charts und News können Sie sich nirgends schneller besorgen. Unternehmen veröffentlichen unter "Inverstor Relations" ihre wichtigsten Kennzahlen und Quartalsberichte. Viele Internet-Börsendienste bieten kostenlose Depots und Watchlisten. Gründliche Recherchen sollten die Basis für Ihr erfolgreiches Investment sein.
Stehen Sie Analystenmeinungen kritisch gegenüber!
Auch die "Profis" liegen oft falsch, wie Analystentests belegen. Die absurden Kaufempfehlungen aus den Zeiten des Internet-Booms sind hierzu ein besonderes Beispiel. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung!
Trauen Sie nicht jeder Behauptung in Finanzforen und Newsgroups!
Schreibt jemand von traumhaften Perspektiven oder miserablen Aussichten einer Firma, dann werfen Sie zur Sicherheit einen Blick in den Geschäftsbericht des Unternehmens. Den Bericht finden Sie meist als Dokument auf der Firmen Homepage.
Seien Sie misstrauisch bei "Geheimtipps" aus Anlegerforen!
Oft werden Mitteilungen über Unternehmen verfälscht oder erdichtet, um den Kurs in eine für den Schreiber günstige Richtung zu bewegen. Um einen Autor eines Forenbeitrags etwas besser einschätzen zu können, sehen Sie im Archiv nach was der Besagte schon geschrieben hat.
Suchen Sie sich Hilfe von seriösen Zeitschriften/Internetseiten!
Informationen finden Sie in seriösen Börsenbriefen (Empfehlenswert mit Aktien Musterdepot) und Börsenzeitungen. Informieren schadet natürlich nicht. Folgen Sie jedoch nicht blind deren Empfehlungen, sondern bilden Sie sich Ihre eigene Meinung auf Basis eigener Recherchen. Unser Tipp: Trend-Trader.de
Scheuen Sie sich nicht gegen Betrüger vorzugehen!
Hat man Sie offensichtlich übers Ohr gehauen - Wehren Sie sich! Anlegerschutzorganisationen bieten Hilfestellung bei rechtlichen Auseinandersetzungen und organisieren Sammelklagen.

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Fazit:

Verlassen Sie sich in erster Linie auf sich selbst und lernen Sie aus Ihren Fehlern. Besonders an der Börse werden Sie immer wieder Fehler machen. Ihre daraus gewonnenen Erkenntnisse werden Ihnen helfen Verluste zu minimieren.

Ein kluger Spruch des Altmeisters A. Kostolany:
"Ich habe mit meinen Börsengeschäften zu 49 Prozent falsch gelegen und zu 51 Prozent richtig. Die zwei Prozent Unterschied waren mein Erfolg."

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